Obwohl sich die Implantologie zunehmend zum Standardverfahren bei Zahnverlust etabliert, verzichtet ein Großteil der aufgeklärten Patienten auf diese Therapieform, falls ein Implantatinsertion nicht im ortsständigen Knochen realisiert werden kann. Die zusätzlichen chirurgischen Maßnahmen zur Verbesserung des Knochenlagers und/oder der Weichgewebssituation schrecken aufgrund der Kosten, des invasiven Eingriffs, der verlängerten Heilungsdauer und/oder der erhöhten Risiken die Mehrheit der Patienten ab. Ein Ausweg scheint die Verwendung von kurzen Implantaten zu sein.
Da kurze ImplantateEinen weiteren Vorteil bietet eine Konusverbindung in der Quantität der Knochenverankerung. Das hier designbedingte Plattformswitching und als auch die konusbedingte Dichtigkeit des Implantat-Abutment-Interfaces vermeidet die üblicherweise auftretende, ca. 2,5 mm crestale Knochenresorption - ca. ein Drittel der Knochenverankerung bei einem Implantat mit 6 mm Länge!
Die neueste Literatur und eigene Untersuchungsergebnisse zeigen, dass kurze Implantate langfristig erfolgreich sein können.
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