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Implantologiefortbildung "Update" in Heidelberg

Durch eine immer präziser werdende präoperative Diagnostik lassen sich auch schwierige Ausgangssituationen unter Umständen ohne augmentative Maßnahmen implantologisch versorgen. Hier entsteht immer häufiger die Frage nach einer lateralen Augmentation versus der Verwendung von durchmesserreduzierten Implantates.

Durch die Verwendung neuer Werkstoffe (Roxolid, Titan-Zirkonoxyd) zeigen auch durchmesserreduzierte Implantate eine extrem hohe Belastbarkeit. Die Frage nach durchmesserreduzierten Implantaten sollte jedoch individuell auf die jeweilige Situation abgestimmt und sorgfältig entgegen der lateralen Augmentation entschieden werden.

Insbesondere bei Fehlentscheidungen zeigen sich gehäuft Komplikationen.

Hier stehen sicherlich periimplantäre Knocheneinbrüche, aber auch Frakturen von Implantaten und Implantatteilen im Vordergrund. Anhand von Fallbeispielen soll diese Problematik erläutert werden. Auch die Therapie der periimplantären Knocheneinbrüche steht hier im Vordergrund. Der Einsatz von Biomaterialien vermeidet hier oft die autologe Knochentransplantation. Die Verwendung von Schmelz-Matrix-Proteinen (Emdogain) scheint bei der Periimplantitistherapie eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Im Gegensatz dazu zeigt das Emdogain ein breites Einsatzspektrum bei der Abdeckung parodontaler Rezessionen. Jedoch spielt die Rezessionsmorphologie eine entscheidende Rolle bei der Prognose der Rezessionsdeckung.

» Vita Dr. Dr. Hans-Joachim Becker
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