Biologisch stabiler Kieferaufbau - auch bei größeren Defekten möglich

Univ.-Prof. Dr. Joachim Zöller, Köln

Eine fast schon unüberschaubare Anzahl von augmentativen Verfahren ist beschrieben worden. Man sollte sich jedoch immer im Klaren sein, welche Art von Gewebe man aufbauen möchte; denn nur in vitalem Knochengewebe können Implantate stabil osseointegrieren.

Knochen stellt ein komplexes dynamisches Gewebe dar. Da Osteoblasten nicht die Fähigkeit zur Migration haben, ist das Vorhandensein von osteogenen Progenitorzellen notwendig, damit Knochen regenerieren kann. Die Vorraussetzungen für Knochenwachstum und Knochenregeneration sind:

Die Ziele der biologischen Knochenregeneration sind:

Im Referat werden die Methoden eines stabilen Knochenaufbaus für kleine und große Defekte aufgezeigt werden; insbesondere werden die verschiedenen Differentialindikationen dargestellt werden. Hierbei werden auch Langzeitergebnisse aufgezeigt werden.

Univ.-Prof. Dr. Joachim Zöller
Direktor der Poliklinik für Orale Chirurgie und Implantologie
und der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
Uniklinik Köln